TCM im Shiatsu

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) entstand aus Jahrtausende langer Beobachtung der Natur und geht davon aus, dass sich die Phänomene der Natur (Makrokosmos) im Menschen und seinen Krankheitsbildern (Mikrokosmos) widerspiegeln. Zur Behandlung entwickelten sich die Therapieformen der Akupunktur, Moxibustion, Kräuterheilkunde, chinesischen Diätetik, Qigong, Tai-Chi, Shiatsu und Tuina.

Bei vielen Beschwerdebildern spielt aus Sicht der TCM eine Leber-Ki-Stagnation eine entscheidende Rolle, da die Leber-Energie zum freien Fluss der Energie und der Emotionen beiträgt. Manche
Beschwerden entwickeln sich direkt aus einer Leber-Ki- Stagnation, bei anderen steht ein nachlassendes Nieren-Yin, eine Milz-Ki- Schwäche oder die Dynamik der Feuer- Wasser-Achse im Vordergrund.

Diese Dynamiken sind nicht nur Erklärungsmodelle, sondern sie können im Körper erkannt, berührt und somit in eine Shiatsubehandlung integriert werden.

Folgende Symptome werden betrachtet:

  • Beschwerden im unteren Rücken: Hexenschuss, Ischialgie, Bandscheibenvorfall
  • Tinnitus
  • Menstruationsbeschwerden
  • Wechseljahresbeschwerden

Während die westliche Medizin Symptome und Krankheiten benennt, beschreibt die TCM Dynamiken und biete eine energetische Landkarte, die auf die individuelle Person übertragen wird.

Folgende Shiatsu-Techniken finden dabei Verwendung:

  • Die Arbeit mit Kyo- und Jitsu- Unterbrechungen bei Ki- Stagnationen
  • Meridianarbeit als Quelle der Information über die Person und ihre   Lebenssituation
  • Behandlung des Lenkergefäßes und des Seki Sei Sen
  • Arbeit mit der Energie des Beckens

Eine vergleichende Betrachtung von Beschwerden aus Sicht der westlichen und der traditionellen
chinesischen Medizin ist ebenfalls Teil des Kurses, sowie eine Orientierung bei welcher Symptomatik
eine ärztliche Untersuchung und Behandlung hinzugezogen werden sollte.

Bei manchen Beschwerden werden Anwendungsmöglichkeiten der Moxibustion praktiziert.

Dieser Kurs möchte zeigen, wie sich Shiatsu auf die Tradition und das Verständnis der rund 2000 Jahre alten chinesischen Medizin beziehen, davon profitieren und gleichzeitig seine eigene Schönheit
als eine berührende Kunst weiterentwickeln kann.

Termin
01.-03. März 2019
Freitag 10 - 18 Uhr, Samstag 9:30 - 18 Uhr, Sonntag 9:30 - ca. 17 Uhr

Preise:
390,- Euro, GSD/SGS/ÖSD-Ermäßigung 360,- Euro

Dieser Kurs ist Teil unserer Ausbildung. Plätze für Gaststudent*innen sind daher begrenzt.

Meike Kockrick 14 08 kleinMeike Kockrick ist Heilpraktikerin und GSD¬-anerkannte Lehr--Therapeutin. 1987 begann sie Shiatsu zu studieren und unterrichtet eigene Kurse, sowie Kurse in allen Teilen der Ausbildung an der Schule für Shiatsu Hamburg und ist Referentin auf deutschen und europäischen Shiatsu Kongressen.
Seit 2003 integriert sie die Traumatherapie Somatic Experiencing (SE), sowie die Arbeit mit Bindungsdynamiken nach D. Poole Heller und das NeuroAffektive Beziehungs Modell (NARM) nach    L. Heller in ihre Shiatsupraxis und hat eine mehrstufige Weiterbildung zur Behandlung traumatischer Belastungen im Shiatsu entwickelt. Zusammen mit Wilfried Rappenecker ist sie Ko-¬Autorin des Buches „Atlas Shiatsu”, das im Elsevier Verlag erschienen ist.

Weiter Informationen unter www. kockrick-shiatsu.de


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